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Einsatzart: Brandeinsatz / Mittelbrand
Datum & Uhrzeit: 11.01.2021 - 19:02 Uhr Zugriffe: 323
Einsatzort: Schwalmtal-Hergersdorf

F 2 - Überörtlicher Löscheinsatz: Nachforderung TM 32 zum Dachstuhlbrand

Wohnhausbrand in Hergersdorf - Mehrere Feuerwehren im Einsatz – Sachschaden von rund 50.000 Euro entstanden
In Schwalmtal-Hergersdorf war um 16.00 Uhr ein Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr Schwalmtal war mit den Wehren aus sechs Ortsteilen vor Ort um die Brandbekämpfung durchzuführen, wie Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland sagte. Als die Feuerwehren eintrafen war eine große Rauchentwicklung und Flammen aus dem ersten Obergeschoss zu erkennen. Es war noch nicht klar, ob sich noch eine Person im Haus befand. Eine umfangreiche Suchaktion zur Menschenrettung wurde veranlasst. Es stellte sich jedoch zum Glück heraus, dass sich keine Personen in dem Gebäude befanden.
 
Aus dem Gebäude wurden aus Sicherheitsgründen Gasflaschen herausgeholt, die sich im Haus befanden. Das Feuer konnte sich vom ersten Obergeschoss ins Dachgeschoss ausbreiten. „In der Folge musste das Feuer im Außenangriff bekämpft werden, weil ein Betreten im weiteren Verlauf nicht mehr möglich war“, so Dr. Sven Holland. Es gab eine s.g. Durchzündung. Ob die Ursache von einer Gasflasche stammt oder eine konventionelle Durchzündung war, kann nicht festgestellt werden, erklärte Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland. Der Dachstuhl musste schrittweise geöffnet werden um die Glutnester abzulöschen.
 
Rund 90 Einsatzkräfte sind vor Ort. Neben mehreren Feuerwehren aus Schwalmtal und den Ortsteilen, waren auch die Feuerwehr aus Alsfeld, mit Gerätewagen Strahlen- und Atemschutz und die Feuerwehr Lauterbach, Löschzug Mitte, mit dem Hubretter im Einsatz. In dem Haus wohnen drei Personen. Menschenleben war zum Glück nicht in Gefahr. Nach ersten Informationen der Polizei ist ein Sachschaden von rund 50.000 Euro entstanden. Die OVAG hat das Gebäude stromlos geschaltet.
 
Update (23.38 Uhr):Das gesamte Haus ist derzeit unbewohnbar. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Die weiteren Ermittlungen der Brandursache werden durch die Kriminalpolizei übernommen.
 
Text: Crönlein/GBS News-Online
Fotos: Crönlein/GBS News-Online

weiterführende Informationen : Presselink Presselink Presselink
alarmierte Organisationen: Löschzug Lauterbach-Mitte

eingesetzte Fahrzeuge: TM 32 - Löschzug Lauterbach-Mitte

 

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