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Haben Sie auch schon einen Lebensretter?
Rauchmelder retten Leben!

Wie ein kleines Gerät die Familie beschützt
Wenn es brennt, ist der entstehende Rauch häufig die unterschätzte Gefahr. Nachts etwa funktioniert der Geruchssinn nur sehr eingeschränkt, die Betroffenen werden nicht rechtzeitig wach, um sich oder andere in Sicherheit zu bringen. Rauchmelder geben bereits nach kurzer Zeit laute Warntöne ab und können mit der dadurch gewonnenen Zeit Leben, Besitz und Wohnraum retten. Wichtig sind sie auch, um im Falle des Falles nicht den Versicherungsschutz zu verlieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.moebel.de/rauchmelderpflicht/


Im Jahr 2011 kamen in Deutschland 376 Menschen durch Brände ums Leben. Darunter waren 18 Kinder.1 Diese Zahl könnte geringer sein, wenn sich in den betroffenen Häusern / Wohnungen Rauchmelder befunden hätten.

Derzeit besteht in folgenden Bundesländern eine Rauchmelder-Pflicht :

  • Rheinland-Pfalz,
  • Saarland,
  • Schleswig Holstein,
  • Hamburg,
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Thüringen und

Bestehende Wohnungen sind in Hessen bis zum 31. Dezember 2014 mit Rauchmeldern auszustatten!

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung entstehen die meisten Brände nicht durch Fahrläsigkeit - im Gegenteil, sehr oft lösen technische Geräte durch einen Defekt die Brände aus. Diese ca. 200.000 Brände führen zur Katastrophe, weil nicht vorsorgende Maßnahmen getroffen wurden. Zur tödlichen Gefahr werden die meisten Brände jedoch Nachts, wenn alle friedlich schlafen, denn im Schlaf riechen die Bewohner nichts. Zu sagen sei an dieser Stelle noch, dass die tödliche Gefahr in der Regel nicht vom Feuer ausgeht sondern durch den gefährlichen Rauch. Bereits drei - vier Atemzüge des hochgiftigen Brandrauchs sind tödlich, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken im Anschluss.

Das einatmen des Brandrauchs und das damit verbunde füllen der Lungen kann bereits beim zweiten Atemzug tödlich sein. Daher ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Selbst wenn Sie schlafen werden Sie und Ihre Familie durch den lauten Alarmton des Rauchmelders rechzeitig gewarnt und besitzen den nötigen Vorsprung um sich in Sicherheit zu bringen und danach die Feuerwehr zu alamieren. Im Schlaf schaltet das menschliche Gehirn den Geruchssinn aus. Das bedeutet anders als bei Tieren z.B. Hunden, bei denen der Geruchssinn auch im Schlaf funktioniert, bemerken Sie im Schlaf keinen Brandgeruch.

Falls das Feuer schon so stark ist, dass der Strom und damit evtl. auch das Telefon ausgefallen ist, empfehlen wir Ihr Handy auch nachts eingeschaltet zu lassen. Im Brandfall zählt jede Sekunde.

Rauchmelder lassen sich auch ohne handwerkliches Geschick mit wenigen, dem Gerät beiliegenden Schrauben und Dübeln montieren oder einfach ankleben.

Um Ihnen und Ihrer Familie optimalen Schutz zu gewährleisten, sollten Sie vor dem Anbringen der Rauchmelder folgendes beachten:

  • Rauchmelder sollten in Zimmermitte an der Decke angebracht werden (da der Brandrauch immer nach oben steigt)
  • mindestens 50 cm Abstand von Wänden einhalten
  • immer in waagerechter Position (auch bei Dachschrägen)
  • nicht in Räumen mit starker Zugluft oder in der Nähe von Luftschächten
  • mindestens 30 - 50 cm unter Dachspitzen
  • in Räumen in denen mit starkem Dampf, Staub oder Rauch zu rechnen ist sollte man keinen Rauchmelder anbringen sondern ggf. einen Hitzemelder, welcher von der Größe her identisch ist.
  • nach spätestens 10 Jahre sollten Sie Ihre Rauchmelder aus Sicherheitsgründen komplett austauschen und sich neue anschaffen. (Notieren Sie sich dazu einfach das Kaufdatum mit Edding auf die Unterseite des Rauchmelders.)

Rauchmelder die mit Batterie betrieben werden, können nur dann ausreichenden Schutz liefern, wenn auch funktionsfähige Batterien verwendet werden. Die der Norm DIN 14604 entsprechenden Rauchmelder geben über ein regelmäßigen kurzen Signalton den notwendigen Batteriewechsel an. (Falls sie sich einmal wundern "was hier ständig so piepst", dann sollten sie einmal wieder nach den Rauchmeldern schauen.)
Wir empfehlen Ihnen daher regelmäßig (ca. 1x im Monat) die Funktionsfähigkeit der Rauchmelder durch drücken des Testknopfs zu überprüfen. Rauchmelder mit Lithium-Batterien halten in der Regel bis zu 10 Jahre. Normale Alkali-Batterien dagegen ca. 2-3 Jahre. Wofür Sie sich entscheiden ist Ihnen überlassen. Nur denken Sie bitte an die Kontrolle der Batterien.

Per Funkt vernetzte Rauchmelder sind meist in Wohnräumen nicht notwendig. Der Alarmton ist so laut, dass er in der gesamten Wohnung wahrgenommen wird. Bei Objekten, mit weit voneinander getrennten Rauchmeldern, wie z.B. Landwitschaftlichen Betrieben oder Werkstätten, ist die Anschaffung von per Funk miteinander vernetzten Rauchmeldern dagegen sinnvoll. Auch in großen Mietswohnungen kann der Vermieter mit Funk vernetzte Rauchmelder anbringen, um im Brandfall alle Bewohner des Hauses zu erreichen. Dies setzt jedoch einen Verantwortungsvollen Umgang mit dem Rauchmelder voraus und ist meist nicht leicht zu realisieren.

Sollten Sie sich unsicher sein wo ein Brandmelder am besten installiert wird, dann können Sie auch gerne die Feuerwehr Lauterbach kontaktieren.

Fazit:
Fahren Sie noch heute in das Elektrogeschäft Ihres Vertrauens und kaufen sich einen VDS und CE geprüften Brandmelder gegebenenfalls sogar mit einer "Long-Life" Lithium-Batterie.

Verschieben Sie es nicht auf morgen! Es geht um Ihr Leben!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Lauterbach

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Einzelnachweise

1. Statistitsches Bundesamt - Todesursachen in Deutschland - Fachserie 12 Reihe 4 - 2011 - Punkt 2.1.1 (Zuletzt abgerufen: 17. Februar 2013)


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