Ehrenamt Löschzug Lauterbach-Süd und Feuerwehrverein Frischborn blicken auf viele Ereignisse zurück / Auch belastende Erfahrungen

Timo Karl ist neuer Vorsitzender des Frischbörner Feuerwehr-Fördervereins. Er wurde in Abwesenheit einstimmig gewählt. Sein Vorgänger Jürgen Eifert steht als Wehrführer des Löschzugs Lauterbach-Süd (Frischborn und Rudlos) weiter zur Verfügung, kandidierte aber bei der Jahreshauptversammlung des Frischbörner Feuerwehrvereins nicht mehr für deren Vorsitz. Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Schütz beförderte Eifert zum Hauptbrandmeister.

Wie Eifert berichtete, hatte der Löschzug Süd im vergangenen Jahr zehn Einsätze. Das waren drei weniger als im Vorjahr. Eine besonders belastende Erfahrung war laut Eifert ein Einsatz bei einem Verkehrsunfall mit Toten.

„In der Gesamtbetrachtung aller Einsätze des Jahres 2017 kann ich feststellen, dass wir bei allen Aufgaben wieder qualifizierte Hilfe in der geforderten Hilfsfrist und auch in ausreichender personeller Stärke leisten konnten“, so Eifert. Der Löschzug sei weiterhin tagesalarmsicher, könne also in der schwieriger abzudeckenden Zeit zwischen 7 und 17 Uhr in Gruppenstärke ausrücken. Der Zug habe 27 Meldeempfänger-Träger. Eifert dankte allen Arbeitgebern für die Freistellungen für Einsätze und Ausbildungen.

Laut Wehrführer wurde der Übungsplan bis auf zwei Termine eingehalten. Zu ihm gehörten nach seinen Worten unter anderem neun Gruppen- und Zugübungen sowie verschiedene Unterrichtseinheiten und Einzeltraining. Eifert nannte hier insbesondere den Digitalfunk und den Atemschutz. Eine Gemeinschaftsübung hielt der Löschzug Süd mit der Fuldaer Feuerwehr ab, eine Großübung wurde beim Wallenröder Holzwerk absolviert.


Stand: 28.06.2018